Hapkido

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Die traditionelle koreanische Kampfkunst, dient nicht nur der Selbstverteidigung, sondern auch der Erhaltung körperlicher und geistiger Kraft. Dies wird erreicht durch vielseitige Atem-, Gymnastik- und Kampfübungen, wobei die Verbindung von äußeren (Hand-, Fuß-, Fall-) Techniken und inneren (Meditations-, Konzentrations-, Atem-) Techniken eine zentrale Rolle spielt.
Es gibt im Hapkido keine Regeln für den Zweikampf und daher auch keine offiziellen Wettkampfveranstaltungen. Dies erlaubt dafür eine breitgefächerte Trainingsgestaltung. Hapkido kann von allen, gleich welchen Alters oder körperlicher Konstitution trainiert werden. Wer Spaß daran hat, beim Sport in der Gruppe zu trainieren, und wer Lust hat, den ganzen Körper einzubeziehen, ist beim Hapkido genau richtig.

Die Gruppen
Anfänger: Gemischte Gruppe ab 14 Jahren (Weiß-, Gelb- und Orangegürtel)
Fortgeschrittene: Gemischte Gruppe ab 14 Jahren (ab Grüngürtel)

Das Training
Hapkido trainieren heißt zunächst, den Körper und den Geist in Schwung bringen. Bauchatemübungen gefolgt von einer halbstündigen, mit Spielen bereicherten Gymnastik, bereiten die folgende Stunde vor. Mit verschiedenen Schwerpunkten werden Ausdauer, Koordination, Kraft und Schnelligkeit; immer im Rhythmus trainiert. Mal langsam mal schnell üben wir allein, mit einem Partner, oder in der Gruppe, Barfuss in langärmliger robuster Kleidung. Neben Bodenfalltechniken lernen wir dann, Lösetechniken gegen Angreifer oder Würgegriffe, oder aber Ausweich- und Abwehrtechniken gegen Handschläge, oder Fußtritte.
Zur Steigerung und Verfeinerung der Einzeltechniken werden noch komplexe Bewegungsabläufe, sogenannte Kampfkunst-Formläufe erlernt. Anfangs ohne Waffen, trainieren Fortgeschrittene dann mit verschiedenen Waffen. Spätere Übungen gegen mehrere Partner, mit und ohne Waffen lassen das Training richtig interessant werden. Das Hapkidotraining beginnt und endet mit der Meditation im Sitzen, um sich geistig besser darauf einlassen zu können.